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Neben Campingtöpfen sind beim Kochgeschirr in der Campingküche auch Pfannen unglaublich wichtig. Wieso? Weil man mit den meisten Campingtöpfen nicht braten kann.

Wie Campingtöpfe sind auch Pfannen aus unterschiedlichem Material. Je nach Anwendungsgebiet der Pfannen sind unterschiedliche Materialeigenschaften von Vorteil, wie eine Antihaftbeschichtung oder die Materialstärke.

Wie die meisten Camper bin auch ich mit einer Campingpfanne gestartet, die eine ausrangierte Haushaltspfanne war. Zudem haben wir eine Kochset aus Aluminium, das auch eine Bratpfanne und Campinggeschirr beinhaltet. Leider sind die Pfannen aus solchen Sets nicht besonders gut geeignet für das Braten bzw. lassen sich nach dem Braten echt bescheiden reinigen.

Deshalb sind wir auch schnell auf eine ausrangierte Haushaltspfanne mit Antihaftbeschichtung umgestiegen. Diese kann man aber weder auf offenem Feuer benutzen noch kann man mit der Keramikbeschichtung richtig scharf anbraten.

Ich habe euch mal drei beliebte Pfannen fürs Camping herausgesucht und zeige euch Vor- und Nachteile.

Trangia Bratpfanne – der leichte Allrounder

Die Trangia Pfanne aus Aluminum erhaltet ihr mit oder ohne Antihaftbeschichtung. Insgesamt ist die Pfanne ein toller Allrounder bei dem ihr aber aufpassen müsst, dass Ihr die Bratpfanne nicht überhitzt, sonst könnte sich die Beschichtung lösen.

Die Vorteile der Trangia Pfanne liegen auf der Hand:

  • Leicht und robust
  • Zubehör wie Deckel und Pfannengriff
  • Guter Durchmesser (22 cm) für die meisten Bratgüter
  • Antihaftbeschichtung für einfache Reinigung

Trangia ist ein toller Hersteller für Campinggeschirr und auch die Bratpfanne ist für das Camping ideal geeignet. Viele schreiben in den Bewertungen im Netz aber das die Beschichtung nicht lange hält und schnell zerkratzt. Das kann ich nicht bestätigen aber vielleicht wäre ja eh eine andere Pfanne empfehlenswerter für euch.

Primus Pfanne – die Trekking-Pfanne

Die Pfannen von Primus sind besonders gute Pfannen für das Trekking und lange Touren, da sie die leichtesten Pfannen sind. Aber auch eine MSR Pfanne erfüllt den gleichen Zweck. Der Preis ist ähnlich. Am besten hat man beim Trekking sowieso eigenes Campinggeschirr fürs Trekking dabei, da Gewicht hier wirklich entscheidend sind. Außerdem gibt es von allen Herstellern (MSR, Primus u.v.m.) ganze Camping-Sets mit Bratpfanne, Topf, und Geschirr.

Die beliebteste Bratpfanne von Primus hat einen Durchmesser von 25 cm. Mit dieser Größe kann man beim Trekking schon wirklich etwas anfangen, auch für zwei Personen.

Petromax Pfanne – die schmiedeeinserne Campingpfanne

Für das Trekking völlig ungeeignet aber auch wirklich toll ist eine sogenannte Feuerpfanne. Diese Pfannen werden so genannt, weil man sie direkt auf dem Feuer nutzen kann aber auch auf dem Grill oder im Pizzaofen.

In dieser Bratpfanne könnt ihr so ziemlich alles zubereiten, da die Pfanne sehr heiß wird und einen hohen Rand hat. Wichtig ist aber dass ihr mit einer Petromax Pfanne oder einer gusseisernen Pfanne von anderen Herstellern nicht ablöschen solltet, da gilt das gleiche wie bei einem Dutch Oven.

Fazit: Jede Campingpfanne hat unterschiedliche Vorteile und ihr müsst  für euch nur herausfinden welche Pfanne sich für eure Bedürfnisse am besten eignet. Macht ihr Trekking, muss die Pfanne wenig Eigengewicht haben. Kocht ihr viel auf offenem Feuer ist eine gusseiserne Pfanne besser. Braucht ihr etwas für alle Gelegenheiten, dann ist die Trangia Bratpfanne eher etwas für euch.

Ihr solltet euch vor der Anschaffung auch immer fragen ob zu eurem Camping-Kochgeschirr unbedingt eine Bratpfanne gehören muss, da viel Dinge auch in einem Topf zubereitet werden können.

Bildquelle:

Photo by Dan Edwards on Unsplash

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